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Master

Masterstudiengänge können in „stärker anwendungsorientiert“ oder „stärker forschungsorientiert“ differenziert werden. Zugangsvoraussetzung ist immer ein bereits erworbener berufsqualifizierender Hochschulabschluss (zum Beispiel Diplom- oder Bachelorabschluss).

Ein konsekutiver Masterstudiengang kann inhaltlich auf einen Bachelorstudiengang
aufbauen und diesen fachlich fortführen, vertiefen oder verbreitern, kann aber auch fachübergreifend oder inhaltlich anders gestaltend sein. Daneben gibt es auch weiterbildende Masterstudiengänge. Letztere setzen den Nachweis berufspraktischer Erfahrungen voraus.

Der Zugang zum Masterstudium soll vom Nachweis besonderer Qualifikationen im Hinblick auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Studienganges abhängig gemacht werden. Solche besonderen Zugangsvoraussetzungen können spezielle Sprachkenntnisse, ein Aufnahmetest, ein gutes Bachelorzeugnis und Ähnliches sein. Es ist also ratsam, sich rechtzeitig über die Zugangsvoraussetzungen für ein Masterstudium zu informieren.

Master-Studiengänge der Leibniz Universität

Master-Studiengänge bundesweit

Förderung nach BAföG

§ 7 Abs. 1a BAföG sieht die Förderung eines Masterstudienganges
oder eines postgradualen Studienganges vor, wenn dieser auf einem Bachelorstudiengang aufbaut und außer dem Bachelorstudiengang noch kein Studiengang abgeschlossen wurde. Hierbei ist ein zeitlicher Zusammenhang zwischen Bachelor- und aufbauendem
Studiengang nicht erforderlich. Ist der Auszubildende zwischen dem Bachelor-
und dem aufbauenden Studiengang mindestens drei Jahre erwerbstätig, so erfolgt
die Förderung gemäß § 11 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 BAföG ohne Berücksichtigung des Einkommens der Eltern. Die Altersgrenze des § 10 Abs. 3 BAföG muss jedoch eingehalten werden.

MBA-Programme

Die Zielgruppe klassischer MBA-Programme sind Absolventen nicht-wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge mit einigen Jahren Berufserfahrung. Mittlerweile ist das MBA-Studium auch unter Absolventen der wirtschaftswissenschaftlichen Fachrichtungen stark verbreitet. Wirtschaftswissenschaftler können den MBA dazu nutzen, sich zu spezialisieren oder ihre beruflichen Chancen zu verbessern. Schätzungen zufolge sind ungefähr ein Drittel der Teilnehmer Wirtschaftswissenschaftler; der Rest sind Ingenieure, Geisteswissenschaftler und Juristen. Ziel der Ausbildung ist die Vermittlung praktischer Management-Fertigkeiten, wissenschaftlicher Fortschritt soll dagegen nicht gefördert werden.

Die GISMA Business School ging 1999 aus einer Initiative der Niedersächsischen Landesregierung und führender Unternehmen hervor und kooperiert mit der Purdue University (Indiana/USA) und der Leibniz Universität Hannover. Die GISMA bietet Vollzeit- und Teilzeit- MBA-Programme.

MBA-Portale wollen bei der Auswahl des richtigen MBA-Programms unterstützen und weitere Informationen liefern. Hauptsächlich sind sie als Werbeplattform für die Bildungsanbieter angelegt und die Qualität und Aktualität der eingestellten Informationen lässt oft zu wünschen übrig. Für den Einstieg bieten sie jedoch einen ersten Einblick in diesen Markt.

Letzte Änderung: 31.10.2012