Soziales & Finanzierung > Studienfinanzierung > Studienkredite & Bildungsfonds

Studienkredite und Bildungsfonds

Wenn alle Finanzierungsmöglichkeiten (BAföG, Stipendium, Jobben) ausgeschöpft sind, kommt als weitere Möglichkeit ein Studium zu finanzieren ein Studienkredit oder -darlehen in Frage.

Es gibt verschiedene Kredit-/Darlehensmodelle. Studierende können sich für eine Teil- oder Vollfinanzierung, die Auszahlung der Studiengebühren oder die Übernahme von Lebenshaltungskosten entscheiden. Teilweise sind mehrere Angebote kombinierbar und die Tilgungsbedingungen sind variabel. Eine neue Form der Finanzierung sind Bildungsfonds, die sehr variable Rückzahlungsbedingungen gewährleisten.

Studienkredite - allgemein

Eine umfassende Untersuchung über die Anbieter für Studienkredite hat das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) im Jahr 2007 durchgeführt. Sie können sich die kurze und die ausführliche Fassung anschauen.

Studienbeitragsdarlehen

Innerhalb der Regelstudienzeit hat jeder Studierende Anspruch auf ein Studienbeitragsdarlehen um die Studienbeiträge finanzieren zu können. Das Studienbeitragsdarlehen wird direkt an die Hochschule ausgezahlt. Es ist verzinst, die Rückzahlung beginnt zwei Jahre nach Studienende. BAföG- und Studienbeitragsschulden zusammengerechnet haben einen Deckelbetrag von 15.000€, darüber hinaus gehende Schulden werden erlassen.

Bildungsfonds

Eine weitere Variante der Studienfinanzierung sind Bildungsfonds. Der Studierende ist sozusagen die „Geldanlage“ der Investoren. Während des Studiums erhält der Studierende ein Förderung. Die Rückzahlung erfolgt dann in einer festgelegten Zeit als bestimmter Prozentsatz des Einkommens. Damit sich die „Geldanlage“ rentiert, werden Studierende gefördert von denen ein hohes Einkommen zu erwarten ist.

Letzte Änderung: 08.03.2012