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Herbstuniversität

Was ist die Herbstuniversität?

Die Herbstuniversität ist ein Angebot speziell für Mädchen der 10. bis 13. Klassen, die sich für ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium interessieren.

Kurzinfo

Zeitraum                            
04.10. - 07.10.2016
UhrzeitUnterschiedlich. Die Uhrzeiten zu den einzelnen Veranstaltungen sind im Programm zu finden.
Turnusjährlich während der Herbstferien
OrtLeibniz Universität Hannover
Anmeldung
Zur Teilnahme ist eine Anmeldung notwendig. Anmeldeschluss ist der 28.09.16

An wen richtet sich die Herbstuniversität?

Herbstuniversität für Mädchen an der Leibniz Universität Hannover

Du bist Schülerin und überlegst später ein technisches oder naturwissenschaftliches Fach zu studieren, bist aber unsicher, was dich an der Universität erwartet?

Du tendierst in diese Richtung, weißt aber noch nicht genau, in welchem Studiengang du deine Ideen und Begabungen am Besten einsetzen kannst?

Du hast Interesse und Fähigkeiten in naturwissenschaftlichen Fächern und in technischen Dingen, bist dir aber nicht sicher, ob du dich im Studienalltag in einer "Männerdomäne" wohl fühlst?

Dann bist du richtig bei der Herbstuniversität!

Was macht man bei der Herbstuniversität?

Herbstuniversität für Mädchen an der Leibniz Universität Hannover

Die Herbstuniversität lädt euch - Schülerinnen der 10. bis 13. Klassen - ein, verschiedene Studiengänge der Naturwissenschaft und Technik an der Leibniz Universität Hannover innerhalb einer kompakten Woche kennen zu lernen. In einer entspannten Atmosphäre könnt ihr euch mit verschiedenen „Fachkulturen“ intensiv beschäftigen.

Dabei begleiten euch Professor/-innen, Mitarbeiter/-innen und Studierende der Leibniz Universität Hannover. Es erwartet euch eine ausgewogene Mischung aus Praxis, Theorie und persönlichen Gesprächen.

Wie kann ich bei der Herbstuniversität mitmachen?

Herbstuniversität an der Leibniz Universität Hannover

Das Programm besteht aus Mitmach-Veranstaltungen, in denen du selber "forschen" kannst, aber auch aus Ausflügen und Institutsführungen, bei denen du dir verschiedene Forschungsbereiche anschauen kannst. Außerdem kannst du dir Vorträge anhören, bei denen du mehr über die verschiedenen Studiengänge erfährst.

Aus dem umfangreichen Programm kannst Du gezielt die Veranstaltungen auswählen, die Dich interessieren. Das heißt, es kann sowohl täglich oder auch nur an einzelnen Veranstaltungen teilgenommen werden.

Die Teilnahme an der Herbstuniversität ist natürlich kostenfrei. Im Bedarfsfall ist eine finanzielle Unterstützung für Fahrt- und/ oder Übernachtungskosten möglich. Einige Veranstaltungen sind barrierefrei erreichbar. Diese sind entsprechend gekennzeichnet.

Bei Fragen rund ums Thema Herbstuniversität wende Dich per E-Mail an janna.klaassenzuv.uni-hannover.de.

Eine Liste mit Übernachtungsmöglichkeiten in Hannover findest Du hier.

Programm Herbstuniversität 2016

Programm 2016

Hier kann ein Überblick über das Programm der Herbstuniversität 2016 als PDF heruntergeladen werden.

Im Folgenden gibt es genauere Informationen zu den einzelnen Programmpunkten:

Einführungsveranstaltung

Dienstag, 04.10.2016

09.30 - 11.30 Uhr

Bei der Einführungsveranstaltung erhältst Du alle wichtigen Unterlagen und Informationen zur Herbstuniversität.  Es wird ein erster Überblick über Studium und Universität gegeben und erste Fragen werden geklärt. Zudem bleibt Zeit, die anderen Teilnehmerinnen näher kennen zu lernen und gemeinsam den Universitätscampus zu erkunden.

Der offizielle Teil der Einführungsveranstaltung endet um 11.30 Uhr.
Anschließend besteht die Möglichkeit gemeinsam in der Mensa zu Mittag zu essen. 

Maschinenbau

Dienstag, 04.10.2016
12.30 – 16.00 Uhr

Was ist Maschinenbau?

Im Maschinenbau werden zunächst Grundkenntnisse im Bereich der Mechanik, Konstruktion und Materialforschung gelernt, bevor eine Spezialisierung in die vielfältigen Fachgebiete stattfindet. Neben klassischen Fachgebieten wie Gerätebau, Tribologie, Thermodynamik oder Dynamik gibt es immer mehr Fachgebiete, die einen starken interdisziplinären Charakter haben, wie Mechatronik, Biomedizintechnik, Werkstoffkunde und viele mehr.

Am Institut für Mehrphasenprozesse wird im Bereich der Biomedizintechnik geforscht. Mit je zwei Versuchen können Einblicke in die aktuellen Forschungsfelder, Dialyse und Herzklappenentwicklung, gewonnen werden. Außerdem wird gezeigt, wie sich theoretisches Ingenieurswissen und praktisches Arbeiten verzahnen.

Ablauf der Veranstaltung:

12:30Begrüßung
12:35Biomedizintechnik - Technik in der Medizin von Morgen
13:00In Gruppen werden zwei verschiedene Experimente aus dem Bereich der Technik gemacht:
  • Feinwerkstatt und Dialyseversuch
  • Herzklappengießen und Materialgestaltung
15:30   Abschlussgespräch
16:00Ende

Ausflug ins Produktionstechnische Zentrum Hannover

Dienstag, 04.10.2016
16.30 - 19.30 Uhr

Forschung für Produktionstechnik

Das PZH ist eines der bedeutendsten Forschungszentren für Produktionstechnik - bundesweit und auch international. Allein an den sieben Instituten der Leibniz Universität forschen etwa 250 Wissenschaftler/innen, überwiegend aus den Ingenieur- und Naturwissenschaften. Unter dem Dach des PZH bringen die Mitarbeiter/innen dieser Institute nicht nur ihre Fachdisziplinen zusammen; sie treffen auch auf die Ingenieurdienstleister der PZH GmbH und auf die zahlreichen kleineren produktionstechnischen Unternehmen, viele davon Spin-Offs aus den Instituten.
Während des Ausflugs können spannende Einblicke in Forschungsbereiche des Instituts für Fabrikanlagen und Logistik gewonnen werden.

Ablauf der Veranstaltung

16.30 Uhr     Treffen zur gemeinsamen Fahrt
17.15 Uhr     Begrüßung der Schülerinnen im PZH Hannover
17.45 Uhr     Gruppenführungen zu den Versuchsständen im PZH
18.45 Uhr     Rückfahrt, Ankunft voraussichtlich 19.30 Uhr

Physik

Mittwoch, 05.10.2016
09.00 - 12.30 Uhr

Nanophysik: winzige Strukturen, hohe Magnetfelder, tiefste Temperaturen

Physikerinnen und Physikern macht es Spaß, durch Experimentieren und exaktes Beobachten den Gesetzen der Natur auf die Spur zu kommen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen können dann Probleme in Forschung, Technik, Umweltschutz, Medizin etc. gelöst werden. Physik ist die grundlegendste Disziplin unter den Naturwissenschaften.

In der Physik ist neben der Lust am Experimentieren die präzise Argumentation gefragt. Wissenschaftler sollten neugierig sein auf die Natur, auf ihre Gesetzmäßigkeiten und den Umgang mit ihr. Sie interessieren sich für ein modernes Naturverständnis und dafür, die Vorgänge in der Natur zu beschreiben, zu modellieren und vorherzusagen.

Als Beispiele aus dem breiten Tätigkeitsfeld werden den Teilnehmerinnen der Herbstuniversität Experimente zur Entwicklung und Verbesserung ganz neuartiger elektronischer Bauelemente gezeigt. Dabei werden kleinste Strukturen, einzelne Atome, ja sogar einzelne Elektronen untersucht und verwendet. 

Die Teilnehmerinnen führen Experimente in hohen Magnetfeldern und bei tiefen Temperaturen (bis wenige Tausendstel Grad über dem absoluten Nullpunkt) durch und untersuchen Halbleiterproben im Elektronenmikroskop und unter dem Rasterkraftmikroskop.

Besonders in den Kaffeepausen und dem gemeinsamen Mittagsimbiss im Institut wird es für die Teilnehmerinnen viel Gelegenheit zum Austausch mit Studierenden und Mitarbeitern geben.

Ablauf der Veranstaltung

09:00 (Begrüßung)Was ist Physik? Wo steckt Physik drin?
Wie läuft das Physik-Studium?
Wo kann ich nach dem Studium arbeiten?
Woran forschen Physikerinnen und Physiker in Hannover?
09:45Kaffeepause und Gesprächsmöglichkeit mit Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Studierenden
10:00Einführung in die Forschungsthemen des Instituts für Festkörperphysik, Einteilung in Kleingruppen und Besichtigung von aktuellen Forschungsexperimenten (in Kleingruppen)
11:45Gemeinsame Mittagspause (optional) und Gesprächsmöglichkeit mit Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Studierenden
12:30 Ende

Elektrotechnik und Informationstechnik

Mittwoch, 05.10.2016
09.30 - 12.30 Uhr

Mikroelektronik: Von Fahrerassistenzsystemen bis Medizintechnik!

Der Schwerpunkt der Lehrveranstaltung liegt darin, anschaulich zu vermitteln, wie komplexe Anwendungen der Signalverarbeitung in kleinen Geräten mit geringem Energieverbrauch realisiert werden. Es werden am Institut entwickelte Fahrerassistenzsysteme zur Tiefenwahrnehmung und Verkehrszeichenerkennung, sowie ein Beispiel aus der Medizintechnik, das sich mit der Lokalisierung von Sprechern in Hörgeräten beschäftigt, vorgestellt. Für beide Anwendungen gilt: Es werden für die Signalverarbeitung besonders kleine Geräte mit niedrigem Energieverbrauch benötigt.

Begleitend hierzu werden die Schülerinnen selbst Experimente durchführen. Es geht dabei um die Umsetzung von Signalen in digital codierte Zahlen und um einfache Digitalschaltungen. Außerdem werden Roboter so programmiert, dass sie sich autark fortbewegen können.

Ablauf der Veranstaltung:

09:30        Vorstellung des Instituts

10:15        Pause

10:25        Experiment: Was ist eine digitale Schaltung?

10:50        Fahrerassistenzsysteme

11:15        Pause

11:30        Experiment: Warum funktionieren Roboter?

12:00        Medizintechnik: Lokalisierung von Sprechern in Hörgeräten

12:15        Abschlussgespräch

12:30        Ende

Hinweis: Barrierefrei erreichbar!

Nanotechnologie

Mittwoch, 05.10.2016
13.30 - 16.30 Uhr

Nanotechnologie - Eine Reise durch die wunderbare Welt des Unsichtbaren

Generell beschäftigt sich die Nanotechnologie mit Strukturen im Größenbereich von einem bis 100 Nanometer in mindestens einer Raumrichtung. 100 Nanometer sind in etwa ein Tausendstel des Durchmessers eines normalen menschlichen Haares – Viel zu klein für das menschliche Auge! Bei diesen kleinen Abmessungen treten Oberflächeneigenschaften gegenüber den Volumeneigenschaften der Materialien immer mehr in den Vordergrund und darüber hinaus können quantenphysikalische Effekte auftreten, die in unserer makroskopischen Welt nicht vorkommen.

Nanotechnologie ist sehr vielfältig, sie reicht von der fortschreitenden Miniaturisierung der Mikrotechnologie und Mikroelektronik über komplett neue, revolutionäre Ansätze basierend auf molekularer Selbstanordnung, über die Materialentwicklung im Nanome-terbereich bis hin zur direkten Kontrolle von Materie auf der atomaren Skala. Nanotechnologie ist daher eine sehr interdisziplinäre Wissenschaft, die Kenntnisse aus Chemie, Elektrotechnik, Maschinenbau und Physik benötigt.

Die Leibniz Universität Hannover bietet den interdisziplinären Studiengang Nanotechnologie als Bachelorstudiengang und konsekutiven Masterstudiengang an.

Ablauf der Veranstaltung

13:30Begrüßung
13:35Nanotechnologie – Studium und Forschung an der Leibniz Universität Hannover
14:00    Institutsbesichtigung Teil 1:
Wahl aus zwei Präsentationen ausgewählter Themen je 25 Minuten in Kleingruppen:
1. Sensorik
2. Transmissionselektronenmikroskop
14:25Institutsbesichtigung Teil 2:
Wahl aus zwei Präsentationen ausgewählter Themen je 25 Minuten in Kleingruppen:
1. Photokatalyse
2. Führung durch das LNQE
14:50Pause und Gesprächsmöglichkeit mit Studierenden der Nanotechnologie
15:20Institutsbesichtigung Teil 3:
2 x Präsentation ausgewählter Themen je 25 Minuten in Kleingruppen:
1. Optische Lithografie
2. Vier-Spitzen-Mikroskop
15:45    Abschlussgespräch
16:15    Ende

Hinweis: Barrierefrei erreichbar

Quest und GEO 600

Mittwoch, 05.10.2016
13.30 - 17.30 Uhr

GIST- Girls in Space-Time

Am QUEST – Centre for Quantum Engineering and Space-Time Research - erforschen erstklassige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen die grundlegenden Problemstellungen der modernen Physik und Geodäsie.

Besondere Aufmerksamkeit wird bei QUEST der Untersuchung von Raum und Zeit gewidmet – speziell der Erforschung von Gravitationswellen. Während der Laborführung können Laboratorien des Instituts für Gravitationsphysik besichtigt werden. In einem direkten Gespräch mit Mitarbeiterinnen des Instituts, können Fragen zum Physik-Studium und der täglichen Arbeit am Albert-Einstein-Institut geklärt werden.

Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Exkursion zum Gravitationswellendetektor GEO600.

Ablauf der Veranstaltung

13:30    Vortrag über aktuelle Forschung in QUEST und Gravitationswellenforschung

14:15    Institutsbesichtigung und Laborführungen am Institut für Gravitationsphysik

15:00    Pause und Gesprächsmöglichkeit mit den Mitarbeiterinnen des Institutes

15:30    Busfahrt zum Gravitationswellendetektor GEO600

16:00    Exkursion am GEO600

17:00    Rückfahrt

17:30   Ende der Veranstaltung am Albert-Einstein-Institut

Vortrag Chemie, Biochemie und Life Science

Mittwoch, 05.10.2016
17.45 - 19.30 Uhr

Informativer Vortrag zu den Studiengängen des Fachbereichs Chemie.


Nach dem Vortrag gibt es eine Institutsführung und die Möglichkeit, mit Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sprechen.

Hinweis: Barrierefrei erreichbar

Geodäsie und Geoinformatik

Donnerstag, 06.10.2016
09.30 - 12.30 Uhr

Am Puls der Zeit – Geodäsie und Geoinformatik

Erfassung, Verarbeitung, Analyse und Visualisierung von raumbezogenen Daten – damit beschäftigen sich Geodäten und Geoinformatiker. Was sich zunächst eher trocken anhört, entpuppt sich beim näheren Hinsehen als innovatives, praxisorientiertes und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld mit ausgezeichneten Berufsaussichten und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten.

Wir bestimmen beispielsweise den Anstieg des Meeresspiegels oder die Bewegung der Erdkrusten. Oder überwachen Staudämme messtechnisch, sichern die Qualität in der Automobilindustrie und sorgen für eine nachhaltige Raumentwicklung. Und dies sind nur ein paar der Tätigkeitsfelder, in denen wir vertreten sind – ein breites Spektrum.

Dies möchten wir Euch im Rahmen der Herbstuniversität näher bringen. Dazu wird nach einer Begrüßung im ersten Teil das Studienangebot unserer Fachrichtung sowie das Studium aus der Sicht einer Studierenden vorgestellt. Im Anschluss möchten wir Euch im zweiten Teil anhand von drei ausgewählten Modulen einen Einblick in praktische Anwendungen geben.

Gelegenheit zum Austausch mit Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird es außerdem in der Pause und zum Abschluss der Veranstaltung geben. Wir freuen uns auf Euch!

Mehr Informationen zur Fachrichtung und zum Studienangebot findet Ihr hier:

Ablauf der Veranstaltung

09:35          Begrüßung

                  Vortrag zum Aufbau des Studiums

                  Vorstellung der Fachschaft

10:15          Der Mars in 3D

10:45          GPS - eine Frage des Standpunktes?!

11:15          Pause und Gesprächsmöglichkeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

11:40          Augmented Reality: Aus 2D wird 3D

12:20          Abschlussdiskussion

12:30          Ende

Gartenbauwissenschaften und Pflanzenbiotechnologie

Donnerstag, 06.10.2016
13.30 - 16.30 Uhr

Pimp my plant - Zukunftsweisende Forschung für gesunde und schöne Pflanzen

Du hast Interesse an Biologie und findest Pflanzen spannend? Dann lerne zwei besondere Studiengänge kennen, die eine »Geheimtipp-Alternative« zum klassischen Biologiestudium sind: Gartenbauwissenschaften und Pflanzenbiotechnologie. Hier spezialisierst du dich auf alles rund um die Pflanze und wie diese in Zukunft einen wertvollen Beitrag leisten können, Menschen zu ernähren, Lebensqualität zu verbessern und als nachwachsende Rohstoffe Energie zu liefern.

Du erforschst im Studium spannende Fragen:
"Wie nehmen Pflanzen Nahrung auf und welche Nährstoffe brauchen sie? Was sind ideale Umweltbedingungen für Wachstum? Wie lernen Pflanzen, sich dem Klimawandel anzupassen? Wie diagnostiziert man Pflanzenkrankheiten und wie lassen sich diese möglichst umweltfreundlich bekämpfen? Wie lassen sich mit modernen molekularbiologischen Methoden Gene identifizieren, die wichtige Eigenschaften wie Krankheitsresistenzen beeinflussen?"

... und noch viele weitere Fragen. Dabei erwartet dich im Studium eine fast familiäre Atmosphäre in kleinen Gruppen, in denen sich jeder kennt und wo du von den Professoren unterstützt wirst. Neben Vorlesungen und Seminaren wirst du in spannenden Praktika im Labor, im Gewächshaus und in eigenen Versuchen dein Wissen vertiefen.

Und genau das erwartet dich auch in Kurzform in der Herbstuniversität. Wir beschreiben kurz, wie ein Studium der Gartenbauwissenschaften und Pflanzenbiotechnologie aussehen kann und danach wirst du gleich in die Forscherrolle schlüpfen und an einigen dieser spannenden Fragen mitarbeiten. Du wirst Labore und moderne Gewächshäuser kennenlernen, Messgeräte ausprobieren, mit denen wir ‚das Befinden‘ der Pflanzen analysieren und natürlich wirst du die Pflanzenvielfalt erleben, mit der wir arbeiten: Gemüse, Obst, Gehölze und Zierpflanzen. Danach stellen wir die Studiengänge genauer vor und geben dir eine kleine Übersicht, welche Berufsmöglichkeiten nach dem Studium auf dich warten, denn die Vielfalt ist groß und die Pflanzenbranche braucht gute begeisterte Pflanzenfachleute.

Ablauf der Veranstaltung:

13:30Begrüßung; Vorstellung der Themen der experimentellen Gruppen und Gruppeneinteilung. Prof. Maiss u.a.
14:00Experimentelle Übungen in Kleingruppen:
  • Regeneration, Wasserhaushalt von Pflanzen: Wie funktioniert das? Kann man das messen?
  • Fleischfressende Pflanzen: Vom Labor ins Gewächshaus. Mit Skalpell und Pinzette soll im Labor aber auch im Gewächshaus selbst ein kleiner Vermehrungsversuch gestartet werden, der zu Hause weiter beobachtet werden kann.
  • Wenn Bäume unter Stress stehen: was bewirkt Stress und wie kann ich die Reaktion der Bäume messen?
  • Beim Fruchtwachstum muss die Fruchthaut gedehnt werden. Kann man messen, wie dehnbar eine Apfelfruchthaut ist? Im Obstbau könnt ihr es selbst ausprobieren.
16:00Vorstellung der Studiengänge, gemeinsames Abschlussgespräch
16:30Ende

 

Bedingt barrierefrei erreichbar. Bitte vorher melden.

Mathematik

Donnerstag, 06.10.2016
13.30 Uhr - 16.30 Uhr

Als Mathematikerin bei einer Rückversicherung

Moris Castro hat in Hannover Mathematik studiert und arbeitet jetzt bei der Hannover Rück. Sie wird von ihrem Werdegang und den vielfältigen Aufgaben als Mathematikerin in der Versicherungswirtschaft berichten.
Mitmach-Workshop zur Kryptographie

Die Kunst, Nachrichten so zu übermitteln, dass kein Unbefugter daraus schlau wird, war schon zu Cäsars Zeiten entscheidend. Während der damalige Weg der Verschlüsselung noch sehr einfach war, gibt es heute vielfältige Varianten, einen Text zu verschlüsseln. In diesem Workshop werden wir uns mit verschiedenen Methoden und auch modernen Verfahren zum Austausch von Schlüsseln befassen.

Ablauf der Veranstaltung

13:30 Begrüßung und Studieninformation Mathematik

13:50 Als Mathematikerin bei einer Rückversicherung (Moris Castro)

14:30 Pause und Möglichkeit zum Gespräch mit Studierenden

15:00 Mitmach-Workshop zur Kryptographie (Elisabeth Werner)

16:30 Ende

Vortrag Meteorologie

Donnerstag, 06.10.2016
17.45 - 19.00 Uhr

Meteorologie, die Physik der Atmosphäre

Die Meteorologie ist in der Öffentlichkeit zumeist durch die Wettervorhersage in den Medien bekannt.
Dabei bietet die Meteorologie neben der Wettervorhersage weitaus mehr:

Erstellung und Auswertung von Klimastatistiken, Ursachenforschung zur Blitzentstehung, Routenoptimierung für Flugzeuge und Schiffe, Standortbestimmung für Windkraftanlagen, Strahlungsmessungen in Verbindung mit der Ozonlochproblematik und die Untersuchung und Simulation von Strömungsmustern in komplexem Gelände sind nur einige der vielen aktuellen Themen, mit denen sich Meteorologen auseinandersetzen.

In einem ca. 60-minütigen Vortrag wird das Studium der Meteorologie sowie die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt für Meteorologen vorgestellt.

Bau- und Umweltingenieurwesen

Freitag, 07.10.2016
09.00 - 12.30 Uhr

Was macht eigentlich ein Bauingenieur?

Du interessierst dich für:

  • Naturwissenschaften und Technik?
  • Brückenbau, Hochbau und Tunnelbau?
  • Computersimulation von Ingenieurbauten?
  • Staudämme, Hochwasser- und Küstenschutz?
  • Wasserver- und Entsorgung?

Dann bist du bei uns richtig!

Der Beruf des Bauingenieurs/der Bauingenieurin ist sehr vielfältig und abwechslungsreich. Während man zunächst Brücken, Türme und Hochhäuser mit Bauingenieurwesen in Verbindung bringt, gibt es noch viele weitere, spannende Aufgabenfelder. Wir möchten an diesem Tag mit euch hinter die Fassade schauen und zeigen, was alles dazu gehört, wo wir im alltäglichen Leben auf die Arbeit von Bauingenieuren stoßen und was für Jobchancen sich mit einem abgeschlossenen Studium bieten.

 Ablauf der Veranstaltung

09:00  Vorstellung der Studiengänge des Bauingenieurwesens

09:15 Was macht eigentlich ein Bauingenieur?

09:30 Wie hoch steht das Wasser?

10:00 Übers Wasser gehen…oder doch lieber eine Brücke

10:20 Brückenbau-Contest

11:30 Besichtigung der Wasserbauhalle des Franzius-Instituts

12:30 Ende

Hinweis: Barrierefrei erreichbar

Informatik

Freitag, 07.10.2016
09.30 - 12.30 Uhr

Programmieren von mobilen Servicerobotern

Im ersten Teil der Veranstaltung wird der Studiengang Informatik an der Leibniz Universität Hannover näher erläutert. Im Rahmen dieses Vortrags wird auf den Studiengang, die Berufsfelder und Tätigkeitsfelder eingegangen.

Im Anschluss werden die Teilnehmerinnen im Labor unter Anleitung Aufgaben mit kleinen Robotern lösen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten die Roboter interaktiv zu steuern oder mit einer einfachen grafischen Oberfläche zu programmieren.

Ablauf der Veranstaltung

09.30UhrBegrüßung
09.35UhrDer Studiengang Informatik an der Leibniz Universität Hannover
10.15UhrPause und Gesprächsmöglichkeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Institutes
10.30Uhr Programmieren von mobilen Servicerobotern
12.00UhrAbschlussgespräch
12.30UhrEnde

Abschlussveranstaltung

Freitag, 07.10.2016
13.30 - 15.30 Uhr

Nach 4 Tagen geht die Herbstuniversität mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung zu Ende. Hier gibt es für Dich abschließende wichtige Infos zu Studienwahl und -bewerbung; eine Ingenieurin wird aus ihrem Arbeitsalltag und von ihrem beruflichen Werdegang berichten und es bleibt Gelegenheit mit der Agentur für Arbeit und der Zentralen Studienberatung offen gebliebene Fragen zu klären.

Wir hoffen, dass Du bei der Herbstuniversität nette Kontakte knüpfen kannst. Bei der Abschlussveranstaltung hast Du Zeit, Dich in lockerer Runde mit den anderen Teilnehmerinnen ein letztes Mal auszutauschen.

Programm 2016

Hier kann ein Überblick über das Programm der Herbstuniversität 2016 als PDF heruntergeladen werden.

Im Folgenden gibt es genauere Informationen zu den einzelnen Programmpunkten:

Einführungsveranstaltung

Dienstag, 04.10.2016

09.30 - 11.30 Uhr

Bei der Einführungsveranstaltung erhältst Du alle wichtigen Unterlagen und Informationen zur Herbstuniversität.  Es wird ein erster Überblick über Studium und Universität gegeben und erste Fragen werden geklärt. Zudem bleibt Zeit, die anderen Teilnehmerinnen näher kennen zu lernen und gemeinsam den Universitätscampus zu erkunden.

Der offizielle Teil der Einführungsveranstaltung endet um 11.30 Uhr.
Anschließend besteht die Möglichkeit gemeinsam in der Mensa zu Mittag zu essen. 

Maschinenbau

Dienstag, 04.10.2016
12.30 – 16.00 Uhr

Was ist Maschinenbau?

Im Maschinenbau werden zunächst Grundkenntnisse im Bereich der Mechanik, Konstruktion und Materialforschung gelernt, bevor eine Spezialisierung in die vielfältigen Fachgebiete stattfindet. Neben klassischen Fachgebieten wie Gerätebau, Tribologie, Thermodynamik oder Dynamik gibt es immer mehr Fachgebiete, die einen starken interdisziplinären Charakter haben, wie Mechatronik, Biomedizintechnik, Werkstoffkunde und viele mehr.

Am Institut für Mehrphasenprozesse wird im Bereich der Biomedizintechnik geforscht. Mit je zwei Versuchen können Einblicke in die aktuellen Forschungsfelder, Dialyse und Herzklappenentwicklung, gewonnen werden. Außerdem wird gezeigt, wie sich theoretisches Ingenieurswissen und praktisches Arbeiten verzahnen.

Ablauf der Veranstaltung:

12:30Begrüßung
12:35Biomedizintechnik - Technik in der Medizin von Morgen
13:00In Gruppen werden zwei verschiedene Experimente aus dem Bereich der Technik gemacht:
  • Feinwerkstatt und Dialyseversuch
  • Herzklappengießen und Materialgestaltung
15:30   Abschlussgespräch
16:00Ende

Ausflug ins Produktionstechnische Zentrum Hannover

Dienstag, 04.10.2016
16.30 - 19.30 Uhr

Forschung für Produktionstechnik

Das PZH ist eines der bedeutendsten Forschungszentren für Produktionstechnik - bundesweit und auch international. Allein an den sieben Instituten der Leibniz Universität forschen etwa 250 Wissenschaftler/innen, überwiegend aus den Ingenieur- und Naturwissenschaften. Unter dem Dach des PZH bringen die Mitarbeiter/innen dieser Institute nicht nur ihre Fachdisziplinen zusammen; sie treffen auch auf die Ingenieurdienstleister der PZH GmbH und auf die zahlreichen kleineren produktionstechnischen Unternehmen, viele davon Spin-Offs aus den Instituten.
Während des Ausflugs können spannende Einblicke in Forschungsbereiche des Instituts für Fabrikanlagen und Logistik gewonnen werden.

Ablauf der Veranstaltung

16.30 Uhr     Treffen zur gemeinsamen Fahrt
17.15 Uhr     Begrüßung der Schülerinnen im PZH Hannover
17.45 Uhr     Gruppenführungen zu den Versuchsständen im PZH
18.45 Uhr     Rückfahrt, Ankunft voraussichtlich 19.30 Uhr

Physik

Mittwoch, 05.10.2016
09.00 - 12.30 Uhr

Nanophysik: winzige Strukturen, hohe Magnetfelder, tiefste Temperaturen

Physikerinnen und Physikern macht es Spaß, durch Experimentieren und exaktes Beobachten den Gesetzen der Natur auf die Spur zu kommen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen können dann Probleme in Forschung, Technik, Umweltschutz, Medizin etc. gelöst werden. Physik ist die grundlegendste Disziplin unter den Naturwissenschaften.

In der Physik ist neben der Lust am Experimentieren die präzise Argumentation gefragt. Wissenschaftler sollten neugierig sein auf die Natur, auf ihre Gesetzmäßigkeiten und den Umgang mit ihr. Sie interessieren sich für ein modernes Naturverständnis und dafür, die Vorgänge in der Natur zu beschreiben, zu modellieren und vorherzusagen.

Als Beispiele aus dem breiten Tätigkeitsfeld werden den Teilnehmerinnen der Herbstuniversität Experimente zur Entwicklung und Verbesserung ganz neuartiger elektronischer Bauelemente gezeigt. Dabei werden kleinste Strukturen, einzelne Atome, ja sogar einzelne Elektronen untersucht und verwendet. 

Die Teilnehmerinnen führen Experimente in hohen Magnetfeldern und bei tiefen Temperaturen (bis wenige Tausendstel Grad über dem absoluten Nullpunkt) durch und untersuchen Halbleiterproben im Elektronenmikroskop und unter dem Rasterkraftmikroskop.

Besonders in den Kaffeepausen und dem gemeinsamen Mittagsimbiss im Institut wird es für die Teilnehmerinnen viel Gelegenheit zum Austausch mit Studierenden und Mitarbeitern geben.

Ablauf der Veranstaltung

09:00 (Begrüßung)Was ist Physik? Wo steckt Physik drin?
Wie läuft das Physik-Studium?
Wo kann ich nach dem Studium arbeiten?
Woran forschen Physikerinnen und Physiker in Hannover?
09:45Kaffeepause und Gesprächsmöglichkeit mit Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Studierenden
10:00Einführung in die Forschungsthemen des Instituts für Festkörperphysik, Einteilung in Kleingruppen und Besichtigung von aktuellen Forschungsexperimenten (in Kleingruppen)
11:45Gemeinsame Mittagspause (optional) und Gesprächsmöglichkeit mit Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Studierenden
12:30 Ende

Elektrotechnik und Informationstechnik

Mittwoch, 05.10.2016
09.30 - 12.30 Uhr

Mikroelektronik: Von Fahrerassistenzsystemen bis Medizintechnik!

Der Schwerpunkt der Lehrveranstaltung liegt darin, anschaulich zu vermitteln, wie komplexe Anwendungen der Signalverarbeitung in kleinen Geräten mit geringem Energieverbrauch realisiert werden. Es werden am Institut entwickelte Fahrerassistenzsysteme zur Tiefenwahrnehmung und Verkehrszeichenerkennung, sowie ein Beispiel aus der Medizintechnik, das sich mit der Lokalisierung von Sprechern in Hörgeräten beschäftigt, vorgestellt. Für beide Anwendungen gilt: Es werden für die Signalverarbeitung besonders kleine Geräte mit niedrigem Energieverbrauch benötigt.

Begleitend hierzu werden die Schülerinnen selbst Experimente durchführen. Es geht dabei um die Umsetzung von Signalen in digital codierte Zahlen und um einfache Digitalschaltungen. Außerdem werden Roboter so programmiert, dass sie sich autark fortbewegen können.

Ablauf der Veranstaltung:

09:30        Vorstellung des Instituts

10:15        Pause

10:25        Experiment: Was ist eine digitale Schaltung?

10:50        Fahrerassistenzsysteme

11:15        Pause

11:30        Experiment: Warum funktionieren Roboter?

12:00        Medizintechnik: Lokalisierung von Sprechern in Hörgeräten

12:15        Abschlussgespräch

12:30        Ende

Hinweis: Barrierefrei erreichbar!

Nanotechnologie

Mittwoch, 05.10.2016
13.30 - 16.30 Uhr

Nanotechnologie - Eine Reise durch die wunderbare Welt des Unsichtbaren

Generell beschäftigt sich die Nanotechnologie mit Strukturen im Größenbereich von einem bis 100 Nanometer in mindestens einer Raumrichtung. 100 Nanometer sind in etwa ein Tausendstel des Durchmessers eines normalen menschlichen Haares – Viel zu klein für das menschliche Auge! Bei diesen kleinen Abmessungen treten Oberflächeneigenschaften gegenüber den Volumeneigenschaften der Materialien immer mehr in den Vordergrund und darüber hinaus können quantenphysikalische Effekte auftreten, die in unserer makroskopischen Welt nicht vorkommen.

Nanotechnologie ist sehr vielfältig, sie reicht von der fortschreitenden Miniaturisierung der Mikrotechnologie und Mikroelektronik über komplett neue, revolutionäre Ansätze basierend auf molekularer Selbstanordnung, über die Materialentwicklung im Nanome-terbereich bis hin zur direkten Kontrolle von Materie auf der atomaren Skala. Nanotechnologie ist daher eine sehr interdisziplinäre Wissenschaft, die Kenntnisse aus Chemie, Elektrotechnik, Maschinenbau und Physik benötigt.

Die Leibniz Universität Hannover bietet den interdisziplinären Studiengang Nanotechnologie als Bachelorstudiengang und konsekutiven Masterstudiengang an.

Ablauf der Veranstaltung

13:30Begrüßung
13:35Nanotechnologie – Studium und Forschung an der Leibniz Universität Hannover
14:00    Institutsbesichtigung Teil 1:
Wahl aus zwei Präsentationen ausgewählter Themen je 25 Minuten in Kleingruppen:
1. Sensorik
2. Transmissionselektronenmikroskop
14:25Institutsbesichtigung Teil 2:
Wahl aus zwei Präsentationen ausgewählter Themen je 25 Minuten in Kleingruppen:
1. Photokatalyse
2. Führung durch das LNQE
14:50Pause und Gesprächsmöglichkeit mit Studierenden der Nanotechnologie
15:20Institutsbesichtigung Teil 3:
2 x Präsentation ausgewählter Themen je 25 Minuten in Kleingruppen:
1. Optische Lithografie
2. Vier-Spitzen-Mikroskop
15:45    Abschlussgespräch
16:15    Ende

Hinweis: Barrierefrei erreichbar

Quest und GEO 600

Mittwoch, 05.10.2016
13.30 - 17.30 Uhr

GIST- Girls in Space-Time

Am QUEST – Centre for Quantum Engineering and Space-Time Research - erforschen erstklassige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen die grundlegenden Problemstellungen der modernen Physik und Geodäsie.

Besondere Aufmerksamkeit wird bei QUEST der Untersuchung von Raum und Zeit gewidmet – speziell der Erforschung von Gravitationswellen. Während der Laborführung können Laboratorien des Instituts für Gravitationsphysik besichtigt werden. In einem direkten Gespräch mit Mitarbeiterinnen des Instituts, können Fragen zum Physik-Studium und der täglichen Arbeit am Albert-Einstein-Institut geklärt werden.

Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Exkursion zum Gravitationswellendetektor GEO600.

Ablauf der Veranstaltung

13:30    Vortrag über aktuelle Forschung in QUEST und Gravitationswellenforschung

14:15    Institutsbesichtigung und Laborführungen am Institut für Gravitationsphysik

15:00    Pause und Gesprächsmöglichkeit mit den Mitarbeiterinnen des Institutes

15:30    Busfahrt zum Gravitationswellendetektor GEO600

16:00    Exkursion am GEO600

17:00    Rückfahrt

17:30   Ende der Veranstaltung am Albert-Einstein-Institut

Vortrag Chemie, Biochemie und Life Science

Mittwoch, 05.10.2016
17.45 - 19.30 Uhr

Informativer Vortrag zu den Studiengängen des Fachbereichs Chemie.


Nach dem Vortrag gibt es eine Institutsführung und die Möglichkeit, mit Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sprechen.

Hinweis: Barrierefrei erreichbar

Geodäsie und Geoinformatik

Donnerstag, 06.10.2016
09.30 - 12.30 Uhr

Am Puls der Zeit – Geodäsie und Geoinformatik

Erfassung, Verarbeitung, Analyse und Visualisierung von raumbezogenen Daten – damit beschäftigen sich Geodäten und Geoinformatiker. Was sich zunächst eher trocken anhört, entpuppt sich beim näheren Hinsehen als innovatives, praxisorientiertes und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld mit ausgezeichneten Berufsaussichten und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten.

Wir bestimmen beispielsweise den Anstieg des Meeresspiegels oder die Bewegung der Erdkrusten. Oder überwachen Staudämme messtechnisch, sichern die Qualität in der Automobilindustrie und sorgen für eine nachhaltige Raumentwicklung. Und dies sind nur ein paar der Tätigkeitsfelder, in denen wir vertreten sind – ein breites Spektrum.

Dies möchten wir Euch im Rahmen der Herbstuniversität näher bringen. Dazu wird nach einer Begrüßung im ersten Teil das Studienangebot unserer Fachrichtung sowie das Studium aus der Sicht einer Studierenden vorgestellt. Im Anschluss möchten wir Euch im zweiten Teil anhand von drei ausgewählten Modulen einen Einblick in praktische Anwendungen geben.

Gelegenheit zum Austausch mit Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird es außerdem in der Pause und zum Abschluss der Veranstaltung geben. Wir freuen uns auf Euch!

Mehr Informationen zur Fachrichtung und zum Studienangebot findet Ihr hier:

Ablauf der Veranstaltung

09:35          Begrüßung

                  Vortrag zum Aufbau des Studiums

                  Vorstellung der Fachschaft

10:15          Der Mars in 3D

10:45          GPS - eine Frage des Standpunktes?!

11:15          Pause und Gesprächsmöglichkeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

11:40          Augmented Reality: Aus 2D wird 3D

12:20          Abschlussdiskussion

12:30          Ende

Gartenbauwissenschaften und Pflanzenbiotechnologie

Donnerstag, 06.10.2016
13.30 - 16.30 Uhr

Pimp my plant - Zukunftsweisende Forschung für gesunde und schöne Pflanzen

Du hast Interesse an Biologie und findest Pflanzen spannend? Dann lerne zwei besondere Studiengänge kennen, die eine »Geheimtipp-Alternative« zum klassischen Biologiestudium sind: Gartenbauwissenschaften und Pflanzenbiotechnologie. Hier spezialisierst du dich auf alles rund um die Pflanze und wie diese in Zukunft einen wertvollen Beitrag leisten können, Menschen zu ernähren, Lebensqualität zu verbessern und als nachwachsende Rohstoffe Energie zu liefern.

Du erforschst im Studium spannende Fragen:
"Wie nehmen Pflanzen Nahrung auf und welche Nährstoffe brauchen sie? Was sind ideale Umweltbedingungen für Wachstum? Wie lernen Pflanzen, sich dem Klimawandel anzupassen? Wie diagnostiziert man Pflanzenkrankheiten und wie lassen sich diese möglichst umweltfreundlich bekämpfen? Wie lassen sich mit modernen molekularbiologischen Methoden Gene identifizieren, die wichtige Eigenschaften wie Krankheitsresistenzen beeinflussen?"

... und noch viele weitere Fragen. Dabei erwartet dich im Studium eine fast familiäre Atmosphäre in kleinen Gruppen, in denen sich jeder kennt und wo du von den Professoren unterstützt wirst. Neben Vorlesungen und Seminaren wirst du in spannenden Praktika im Labor, im Gewächshaus und in eigenen Versuchen dein Wissen vertiefen.

Und genau das erwartet dich auch in Kurzform in der Herbstuniversität. Wir beschreiben kurz, wie ein Studium der Gartenbauwissenschaften und Pflanzenbiotechnologie aussehen kann und danach wirst du gleich in die Forscherrolle schlüpfen und an einigen dieser spannenden Fragen mitarbeiten. Du wirst Labore und moderne Gewächshäuser kennenlernen, Messgeräte ausprobieren, mit denen wir ‚das Befinden‘ der Pflanzen analysieren und natürlich wirst du die Pflanzenvielfalt erleben, mit der wir arbeiten: Gemüse, Obst, Gehölze und Zierpflanzen. Danach stellen wir die Studiengänge genauer vor und geben dir eine kleine Übersicht, welche Berufsmöglichkeiten nach dem Studium auf dich warten, denn die Vielfalt ist groß und die Pflanzenbranche braucht gute begeisterte Pflanzenfachleute.

Ablauf der Veranstaltung:

13:30Begrüßung; Vorstellung der Themen der experimentellen Gruppen und Gruppeneinteilung. Prof. Maiss u.a.
14:00Experimentelle Übungen in Kleingruppen:
  • Regeneration, Wasserhaushalt von Pflanzen: Wie funktioniert das? Kann man das messen?
  • Fleischfressende Pflanzen: Vom Labor ins Gewächshaus. Mit Skalpell und Pinzette soll im Labor aber auch im Gewächshaus selbst ein kleiner Vermehrungsversuch gestartet werden, der zu Hause weiter beobachtet werden kann.
  • Wenn Bäume unter Stress stehen: was bewirkt Stress und wie kann ich die Reaktion der Bäume messen?
  • Beim Fruchtwachstum muss die Fruchthaut gedehnt werden. Kann man messen, wie dehnbar eine Apfelfruchthaut ist? Im Obstbau könnt ihr es selbst ausprobieren.
16:00Vorstellung der Studiengänge, gemeinsames Abschlussgespräch
16:30Ende

 

Bedingt barrierefrei erreichbar. Bitte vorher melden.

Mathematik

Donnerstag, 06.10.2016
13.30 Uhr - 16.30 Uhr

Als Mathematikerin bei einer Rückversicherung

Moris Castro hat in Hannover Mathematik studiert und arbeitet jetzt bei der Hannover Rück. Sie wird von ihrem Werdegang und den vielfältigen Aufgaben als Mathematikerin in der Versicherungswirtschaft berichten.
Mitmach-Workshop zur Kryptographie

Die Kunst, Nachrichten so zu übermitteln, dass kein Unbefugter daraus schlau wird, war schon zu Cäsars Zeiten entscheidend. Während der damalige Weg der Verschlüsselung noch sehr einfach war, gibt es heute vielfältige Varianten, einen Text zu verschlüsseln. In diesem Workshop werden wir uns mit verschiedenen Methoden und auch modernen Verfahren zum Austausch von Schlüsseln befassen.

Ablauf der Veranstaltung

13:30 Begrüßung und Studieninformation Mathematik

13:50 Als Mathematikerin bei einer Rückversicherung (Moris Castro)

14:30 Pause und Möglichkeit zum Gespräch mit Studierenden

15:00 Mitmach-Workshop zur Kryptographie (Elisabeth Werner)

16:30 Ende

Vortrag Meteorologie

Donnerstag, 06.10.2016
17.45 - 19.00 Uhr

Meteorologie, die Physik der Atmosphäre

Die Meteorologie ist in der Öffentlichkeit zumeist durch die Wettervorhersage in den Medien bekannt.
Dabei bietet die Meteorologie neben der Wettervorhersage weitaus mehr:

Erstellung und Auswertung von Klimastatistiken, Ursachenforschung zur Blitzentstehung, Routenoptimierung für Flugzeuge und Schiffe, Standortbestimmung für Windkraftanlagen, Strahlungsmessungen in Verbindung mit der Ozonlochproblematik und die Untersuchung und Simulation von Strömungsmustern in komplexem Gelände sind nur einige der vielen aktuellen Themen, mit denen sich Meteorologen auseinandersetzen.

In einem ca. 60-minütigen Vortrag wird das Studium der Meteorologie sowie die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt für Meteorologen vorgestellt.

Bau- und Umweltingenieurwesen

Freitag, 07.10.2016
09.00 - 12.30 Uhr

Was macht eigentlich ein Bauingenieur?

Du interessierst dich für:

  • Naturwissenschaften und Technik?
  • Brückenbau, Hochbau und Tunnelbau?
  • Computersimulation von Ingenieurbauten?
  • Staudämme, Hochwasser- und Küstenschutz?
  • Wasserver- und Entsorgung?

Dann bist du bei uns richtig!

Der Beruf des Bauingenieurs/der Bauingenieurin ist sehr vielfältig und abwechslungsreich. Während man zunächst Brücken, Türme und Hochhäuser mit Bauingenieurwesen in Verbindung bringt, gibt es noch viele weitere, spannende Aufgabenfelder. Wir möchten an diesem Tag mit euch hinter die Fassade schauen und zeigen, was alles dazu gehört, wo wir im alltäglichen Leben auf die Arbeit von Bauingenieuren stoßen und was für Jobchancen sich mit einem abgeschlossenen Studium bieten.

 Ablauf der Veranstaltung

09:00  Vorstellung der Studiengänge des Bauingenieurwesens

09:15 Was macht eigentlich ein Bauingenieur?

09:30 Wie hoch steht das Wasser?

10:00 Übers Wasser gehen…oder doch lieber eine Brücke

10:20 Brückenbau-Contest

11:30 Besichtigung der Wasserbauhalle des Franzius-Instituts

12:30 Ende

Hinweis: Barrierefrei erreichbar

Informatik

Freitag, 07.10.2016
09.30 - 12.30 Uhr

Programmieren von mobilen Servicerobotern

Im ersten Teil der Veranstaltung wird der Studiengang Informatik an der Leibniz Universität Hannover näher erläutert. Im Rahmen dieses Vortrags wird auf den Studiengang, die Berufsfelder und Tätigkeitsfelder eingegangen.

Im Anschluss werden die Teilnehmerinnen im Labor unter Anleitung Aufgaben mit kleinen Robotern lösen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten die Roboter interaktiv zu steuern oder mit einer einfachen grafischen Oberfläche zu programmieren.

Ablauf der Veranstaltung

09.30UhrBegrüßung
09.35UhrDer Studiengang Informatik an der Leibniz Universität Hannover
10.15UhrPause und Gesprächsmöglichkeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Institutes
10.30Uhr Programmieren von mobilen Servicerobotern
12.00UhrAbschlussgespräch
12.30UhrEnde

Abschlussveranstaltung

Freitag, 07.10.2016
13.30 - 15.30 Uhr

Nach 4 Tagen geht die Herbstuniversität mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung zu Ende. Hier gibt es für Dich abschließende wichtige Infos zu Studienwahl und -bewerbung; eine Ingenieurin wird aus ihrem Arbeitsalltag und von ihrem beruflichen Werdegang berichten und es bleibt Gelegenheit mit der Agentur für Arbeit und der Zentralen Studienberatung offen gebliebene Fragen zu klären.

Wir hoffen, dass Du bei der Herbstuniversität nette Kontakte knüpfen kannst. Bei der Abschlussveranstaltung hast Du Zeit, Dich in lockerer Runde mit den anderen Teilnehmerinnen ein letztes Mal auszutauschen.

Warum ist die Herbstuniversität nur für Mädchen?

Herbstuniversität für Mädchen an der Leibniz Universität Hannover

Die Veranstaltung ist spezifisch für Schülerinnen konzipiert. Es gibt aber viele alternative Veranstaltungen an der Leibniz Universität Hannover, die für Schülerinnen und Schüler angeboten werden.

Diese findet ihr bei uniKIK - der Schnittstelle zwischen Schule und Universität.

Stimmen zur Herbstuniversität

„Ich habe einen sehr guten Einblick erhalten, was hinter den einzelnen Studienfächern steckt und welche Berufswege man damit einschlagen kann.“

„Ich finde gut, dass auch direkt auf Frauen in den Berufen eingegangen wurde (Zukunftschancen, Familie).“