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Studieren mit Handicap und/oder chronischer Erkrankung

Informationen für Studierende mit Autismus

Was bedeutet Studieren mit Handicap?

Webbild: Studieren mit Handicap und/oder chronischer Erkrankung

Eine Behinderung oder chronische Erkrankung bedeutet für die betroffenen Studierenden oft ein Studium unter erschwerten Bedingungen. Diese können sich in vielerlei Hinsicht zeigen, zum Beispiel sind Räume schlecht zu erreichen, Prüfungszeiten zu kurz oder bestimmte Arbeitsschritte sind aufgrund einer Medikamenteneinnahme nicht oder nur eingeschränkt durchführbar.

Gibt es Unterstützungsangebote der Universität?

Es ist selbstverständlich und zudem gesetzlich festgelegt, dass niemand aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen Nachteile in seinem Studium erfahren darf. Dazu gibt es klare Bestimmungen, die eine Chancengleichheit der Studierenden gewährleisten sollen. Diese Bestimmungen sind jedoch manchmal verschieden auslegbar oder können einen Nachteil nicht ausreichend ausgleichen. Dann muss im Einzelfall geschaut werden, ob und wie geholfen werden kann.

Wenn Sie durch eine Behinderung oder chronische Erkrankung beeinträchtigt sind, sollten Sie sich nicht scheuen, die Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches wahrzunehmen oder sich Unterstützung zu allen Fragen rund ums Studium zu holen.

Individueller Orientierungstag für Studienanfänger/innen mit Handicap/gesundheitlichen Einschränkungen

Bild: Hörsaal

Der Start in die - noch - unbekannte Welt des Studiums und der Universität ist aufregend, gilt es doch, sich in neuen Strukturen und Örtlichkeiten zurecht zu finden. Für Studienanfänger/innen mit Handicap oder gesundheitlichen Einschränkungen sind die angebotenen Einführungsveranstaltungen nicht immer ausreichend, beantworten nicht alle individuellen Fragen oder es kann gar nicht an ihnen uneingeschränkt teilgenommen werden.

Um das Kennenlernen der Strukturen und das Zurechtfinden vor Ort zu erleichtern, bieten wir einen Orientierungstag im September oder Oktober an – keine Großveranstaltung, sondern einen individuell gestaltetes Uni-kennenlernen:

Sie vereinbaren mit einem Student/ einer Studentin einen Termin. Dieser/diese zeigt Ihnen die für das Studium wichtigen Orte und Wege. Dabei werden Fragen beantwortet wie:

  • Wo  werden meine Hörsäle sein?
  • Wo ist die Mensa und wie funktioniert dort der Ablauf?
  • Wo sind barrierefreie Zugänge?

Welche Fragen oder Unsicherheiten auch mitgebracht werden, gemeinsam wird die Universität "erkundet".

Wer Interesse hat, wendet sich bitte per E-Mail an Christiane Stolz, die Ansprechpartnerin für das Studium mit Behinderung.

Auch wenn während des Studiums weitere Fragen auftauchen sollten, wird Ihnen selbstverständlich gern weitergeholfen!

Neu: Ausleihen von Stehhilfen

Krankheitsbedingt fällt es manchen Studierenden schwer, oder es ist ihnen gar nicht möglich, längere Zeit zu stehen. Das kann bei Laborpraktika o.ä. Studienleistungen zu (studien-)organisatorischen Schwierigkeiten führen. Um es den betroffenen Studierenden zu ermöglichen, ihr Praktikum unter für sie besseren Bedingungen absolvieren zu können, wurden zwei stabile Stehhilfen angeschafft, die von den betroffenen Studierenden ausgeliehen werden können. 

Wer Interesse hat, wendet sich bitte per E-Mail an Christiane Stolz, die Ansprechpartnerin für das Studium mit Behinderung.

Chancengleichheit in Prüfungssituationen

Behinderungen oder chronische Erkrankungen können zu Benachteiligungen bei dem Erbringen von Studien- oder Prüfungsleistungen führen. Das Ziel eines Nachteilsausgleiches ist, diese Benachteiligung durch eine Modifikation der zu erbringenden Studien- oder Prüfungsleistungen auszugleichen.

Wer einen Nachteilsausgleich beantragen und wie dieser aussehen kann, sind den Erklärungen zum Nachteilsausgleich zu entnehmen. Das Verfahren ist unkompliziert, indem ein Antrag einmalig gestellt und beim Prüfungsausschuss, bzw. dem Studiendekanat hinterlegt wird. Weitere Erklärungen und der Antrag selbst sind hier zu finden:

Ansprechpartner & Adressen

In vielen Situationen ist es hilfreich, Unterstützung mit anderen Betroffenen zu bekommen, sich auszutauschen oder sich innerhalb der Universität beraten zu lassen. In den nachfolgenden Links erfahren Sie, an wen Sie sich mit welchen Fragen wenden können:

Studium

Freizeit

 

Seminar: "Mal sehen was wirklich geht! - Low Vision und trotzdem: Tragfähige Perspektiven für Berufstätige und Studierende mit Sehbehinderung"

Dieses berufsgruppenübergreifende Low-Vision-Seminar bietet eine durch BFW-Experten durchgeführte Beurteilung der Lesefähigkeit und des Vergrößerungsbedarfs und gibt Empfehlungen für geeigneten Hilfsmittel und sonstige Rahmenbedingungen (Beleuchtung u. a.). Dazu bieten erfahrene, selbst von einer Sehbeeinträchtigung betroffene Studierende und Berufspraktiker_innen im Rahmen einer Peer-to-Peer-Beratung ihren Erfahrungsschatz zu den Themen Behinderung, Studium und Beruf an.

Anmelden kann man sich noch bis zum 14.12.2016. Weitere Informatiojnen zum Seminar und zur Anmeldung finden Sie hier: www.dvbs-online.de/php/dvbs-seminar814

Dachverbände

Hilfreiche Links zu den Dachverbänden

Im Folgenden finden Sie hilfreiche Links zu den Dachverbänden:

Allgemein

  • GIS
    Beratung für und Durchführung von der Vermittlung von Assistenzen
  • Pfennigparade
    Bei Fragen zu Praktika und/oder Berufstätigkeit: Die Pfennigparade bietet Menschen mit einer Körperbehinderung qualifizierte Arbeitsplätze im kaufmännischen, technischen und IT-Bereich in Süddeutschland an.
  • KIBIS
    Kontakt-Informations- und Beratungsstelle mit Selbsthilfebereich

Hilfreiche Links zu den Dachverbänden

Im Folgenden finden Sie hilfreiche Links zu den Dachverbänden:

Allgemein

  • GIS
    Beratung für und Durchführung von der Vermittlung von Assistenzen
  • Pfennigparade
    Bei Fragen zu Praktika und/oder Berufstätigkeit: Die Pfennigparade bietet Menschen mit einer Körperbehinderung qualifizierte Arbeitsplätze im kaufmännischen, technischen und IT-Bereich in Süddeutschland an.
  • KIBIS
    Kontakt-Informations- und Beratungsstelle mit Selbsthilfebereich